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Vereinbarkeit gestalten: Wie Nina Verantwortung und Familie verbindet

Wie fühlt es sich an, bei Ensinger zu arbeiten? Unsere Kolleginnen und Kollegen geben in ihren Interviews ehrliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag, ihre Entwicklung und das Miteinander im Team. Sie erzählen von Chancen, die sie ergriffen haben, von Verantwortung, die sie übernehmen durften, und von Wegen, die sich bei Ensinger Schritt für Schritt eröffnet haben. Persönlich, authentisch und nah an der Praxis – direkt aus dem #TeamEnsinger.

Über Vertrauen, Führung im technischen Umfeld und gelebte Vereinbarkeit.


Du hast Deinen Weg bei Ensinger schon mit Deiner Diplomarbeit begonnen – was hat Dich damals am Unternehmen begeistert?

Ich bin im Rahmen meines Studiums schon mit Ensinger Kunststoffen in Kontakt gekommen und wollte gerne tiefer in die spannende Welt der technischen Kunststoffe eintauchen. Ensinger ist in der Region ein wesentlicher Player im Bereich Kunststoffe, deshalb war Ensinger eine attraktive Wahl. 

Heute leitest Du einen Bereich, den Du selbst mit aufgebaut hast. Was hat Dich an dieser Aufgabe gereizt?
Produktmanagement ist sehr vielfältig und bietet immer wieder neue Aspekte und Schnittstellen. Etwas selbst zu gestalten ist für mich sehr motivierend, insbesondere eigene Ideen einzubringen und so zur Unternehmensentwicklung beizutragen.

Wie hat sich Dein Weg vom Berufseinstieg bis zur Führungskraft entwickelt – gab es Momente, die für Dich besonders prägend waren?
Prägend war auf jeden Fall das Vertrauen, das mir von verschiedenen Stellen entgegengebracht wurde, dass mir immer weitere Entwicklungsschritte zugetraut wurden und ich auch darin unterstützt wurde, in diese hineinzuwachsen.

Was war Dir wichtig, um als Führungskraft im technischen Umfeld Deinen eigenen Stil zu finden und durchzusetzen?
Trotz technischem Umfeld die persönliche Ebene nicht zu vergessen, es geht nicht immer nur um die Sache.

Wie nimmst Du das Miteinander bei Ensinger wahr – insbesondere, wenn es um Vielfalt und Offenheit in technischen Teams geht?
Bei Ensinger wird der Mensch wahrgenommen, jeder kann sich und seine Kompetenzen und Ideen einbringen, es ist ein sehr familiäres Miteinander, jeder ist offen für Fragen und Unterstützung der anderen.

Welche Erfahrungen würdest Du anderen Frauen mitgeben, die eine ähnliche Richtung einschlagen möchten?
Lasst euch nicht abschrecken, in technischen Berufen oder einem technisch geprägten Umfeld einzusteigen. Es ist eine andere Art der Zusammenarbeit als unter Frauen, aber es ist auf jeden Fall bereichernd, wenn man sich darauf einlässt.

Du hast über viele Jahre in Teilzeit Führungsverantwortung getragen – wie gelingt es Dir, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren?
Durch ganz viel Unterstützung von meinem Mann, der sich gleichberechtigt um Familie und Haushalt kümmert und durch Betreuungsangebote, die verlässliche Strukturen bieten. Außerdem viel Organisation und viel Leidensfähigkeit 😉 

Welche Unterstützung hast Du bei Ensinger erfahren, um beides gut unter einen Hut zu bringen?
Ensinger hat mich in dieser Phase sehr unterstützt. Nach dem Mutterschutz konnte ich zunächst in Teilzeit während der Elternzeit arbeiten und später in die Brückenteilzeit wechseln, sodass sich meine vertraglichen Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse meiner Familie anpassen ließen. Zudem hatte ich die Möglichkeit, meine Arbeitsstunden flexibel über die Woche zu verteilen – ein wichtiger Faktor, um die Kinderbetreuung gut zu organisieren. Auch mobiles Arbeiten hat wesentlich dazu beigetragen, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Besonders wertvoll war für mich dabei das große Verständnis meiner Vorgesetzten, die mich in dieser Zeit durchweg unterstützt haben.

Warum glaubst Du, ist es wichtig, dass auch Teilzeit-Führung in technischen Bereichen selbstverständlich werden?
Weil es viele gut ausgebildete und motivierte Frauen (und Männer) gibt, die auch trotz privater Belastungen ihre Berufserfahrung und Kompetenzen einbringen können. Gerade auch in den technischen Berufen, wo weibliche Führungskräfte bis heute unterrepräsentiert sind, kann Frau auch in reduziertem Stundenumfang Expertise einbringen! 

 

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